Content-Marketing und Content-Strategien

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Immer ist die Rede von Content Strategien und Content Marketing, doch nur die wenigsten Firmen wissen etwas damit anzufangen. Weshalb solche Strategien dennoch enorm wichtig sind und wie man am Besten an die Erstellung des eigenen Contents herangeht, versuche ich in meinem Artikel deutlich zu machen.

Das Thema Content existierte schon zu Beginn des Internet-Zeitalters. Durch den rasanten Wachstum des Internets und das schnelle Einstellen sämtlicher Inhalte, dem Aufkommen von Suchmaschinen und der Devise „billig soll es sein“ haben Inhalte aber stark gelitten. Heute ist es wichtiger denn je, relevante Inhalte anzubieten und den Nutzern bzw. Kunden einen echten Mehrwert zu bieten.

Der Aufbau von Content benötigt vor allem eines: Zeit. Überschlagen Sie sich nicht im Wetteifer mit anderen, sondern bauen Sie Ihre Inhalte nach und nach aus. Produkttexte sollten wachsen und erst allmählich eingebaut werden – für Google ist der sukzessive Ausbau Ihrer Seiten und Texte besonders wichtig. Also liefern Sie doch eher hochwertige Texte als gedankenlose Phrasen! Bedenken Sie außerdem, Inhalte bereits vor Planung eines Designs festzulegen. So vermeiden Sie die Enttäuschung, dass zu wenig Platz für wichtige Inhalte vorgesehen ist.

Bei Planung und Konzeption Ihrer Content Strategie steht am Anfang eine Analyse Ihrer Inhalte und Seiten. Finden Sie heraus, wo genau Sie Ihren Kunden bereits einen Mehrwert bieten und an welcher Stelle Sie Ihre Inhalte ausbauen müssen. Gute Indikatoren hierfür sind Ihre Google Analytics Daten. Dort sehen Sie genau, wo Ihre Nutzer viel Zeit verbringen und wonach sie suchen. Längere Zeit auf einer Seite zu verweilen kann sowohl ein Zeichen für gute Inhalt sein als auch dafür, dass Content fehlt, nach dem Ihre Kunden suchen. Bemühen Sie sich um einen kritischen Blick – beauftragen Sie auch Dritte, die aus objektiver Sicht Feedback geben.

In Sachen Content Strategie beobachte ich oft Schwächen in Unternehmen. Eine kurze Zusammenfassung und Einschätzung bestehender Inhalte kann viele Fehler vermeiden. Die Festlegung von Abläufen, dem Aufbau Ihrer Inhalte oder der zuständigen Personen sind essentiell, um mithalten zu können. Zwar erfordert all das am Anfang Ihres Projekts viel Arbeit, wird sich aber schon nach kurzer Zeit lohnen.

Fehler passieren, gar keine Frage. Das Festlegen der Verantwortlichen für Ihre Inhalte allerdings kann jeder Menge Irrtümer vorbeugen und ermöglicht, disziplinierter ins alltägliche Business zu starten. Gute Planung und einige Personen, die eine Qualitätssicherung durchführen, sind weitere wichtige Aspekte des Content Managements. Verlieren Sie sich aber nicht in Prozessen! Freigaberegeln, Testen und Analysen verderben jedem kreativen Texter die Laune – dies schlägt sich in der Qualität der Texte nieder. Legen Sie also nicht alles von vorn herein fest, lassen Sie Ideen freien Raum.

Die Devise lautet: Wissen teilen! Behalten Sie nicht alles für sich. Auch kleine Ereignisse oder Erfolge Ihrer Firma können gute Inhalte für Ihre Community sein. Content sind nicht nur Texte, auch Videos, Grafiken oder Fotos zählen dazu. Eine stimmige Zusammenstellung ist die Basis Ihres Content Marketings. Die Entwicklung verschiedener Themenpläne, die Umwandlung der Inhalte für Social Media und auch die SEO-Thematik spielen eine große Rolle. Posten Sie Fotos ohne Beschreibungen, werden Sie schnell sehen, dass Ihre Community Sie verlässt. Versuchen Sie sich aber kurz zu fassen! Die heutigen Timelines der Nutzer sind vollgestopft und schnelllebig, Ihnen bleiben nur Sekunden, um die Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Beim Texten selbst ist es wichtig, Ihren Schreibstil festzulegen. Inhouse-Texter sollten ebenso wie freie Texter zum Zuge kommen, um ein wenig Abwechslung zu bieten. Seien Sie bei unternehmenseigenen Mitarbeitern allerdings objektiv und hinterfragen Sie die möglichen Qualifikationen. Anspruchsvollen Content kann nicht jeder liefern! Versetzen Sie sich außerdem in den Blickwinkel Ihrer Zielgruppe und fragen Sie sich, was genau Sie interessieren würde.

In Sachen Content Strategie und Content Marketing sind dies nur einige wichtige Fakten auf dem Weg zu inhaltsorientierten Webseiten, die einen Mehrwert für die Besucher liefern. Gute Inhalte erfordern Arbeit – sind die Vertiefung aber allemal wert!

Fokus

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Lange habt ihr nichts von mir gehört – und nun auch nur dieser kleine Beitrag. Es gab eine Menge zu tun, deshalb möchte ich euch daran erinnern: Was wirklich wichtig ist, entscheidet ihr. Niemand anderes, allein ihr selbst seid dafür verantwortlich, wovon ihr euch ablenken lasst und eure Zeit nutzt. Ich entscheide mich neben meiner Familie immer wieder für die Arbeit, für spannende Projekte und tolle neue Menschen.

Wir Selbständigen haben immer mal wieder das Problem, vollkommen konzentriert an einem Projekt zu arbeiten. Wir lassen uns leicht ablenken und verschwenden oft unsere Zeit für Unwichtiges. Mir ist bisher noch keine effektive Lösung dazu eingefallen, außer, sich immer wieder selbst daran zu erinnern, warum man das Ganze tut und sich immer wieder zu ermahnen, den Fokus nicht aus den Augen zu verlieren.

Denkt einfach daran, dass es doch beim Arbeiten gleich dem täglichen Leben ist: Allein der Fokus auf die Dinge, die euch wichtig sind, zählt. Findet euren Fokus! Und wenn ihr ihn schon gefunden haben solltet, verliert ihn nicht aus den Augen.

Ein Wochenende in Kolberg

Um mal wieder etwas Neues zu sehen fuhren wir neulich nach Kolberg und verbrachten ein verlängertes Wochenende direkt an der Ostsee. Was für ein traumhaftes Hotel (Marine Hotel Kolberg)! Das Apartment war super, mit 100qm ausreichend groß und rundherum verglast mit bodentiefen Fenstern – wow! Wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Bei einem Arbeitsplatz wie diesem mit toller Aussicht auf das tosende Meer kann man sich vollends auf Projekte konzentrieren. Mit einem Spa, einem Restaurant und einem Café im Hotel ist außerdem für ausreichend Entspannung gesorgt.

Ob es nun einen Unterschied zwischen Deutschland und Polen hinsichtlich der Ostseeküste gibt, vermag ich nicht zu sagen – aber schön war es allemal. Ich kann es nur weiterempfehlen!

Eine Woche in Paris

Paris view

Paris, je t’aime!

Wo sonst findet man so schöne Architektur (ok, in Rom natürlich…), unglaublich tolle Mode und leckeres Essen? Ich gebe zu, all das in geballter Form scheint es tatsächlich nur in Paris zu geben.

Spaziergänge quer durch die Stadt (im Schnitt 15km pro Tag sind wir einfach nur umher spaziert), ein Sonnenbad auf einer Parkbank und ein Besuch (oder doch mehrere) bei „Angelina“ waren einfach wunderbar. Auch Restaurant-Besuche im hochpreisigen Bereich haben sich absolut gelohnt. Schon nach einigen Tagen fühlten wir uns pudelwohl in Paris – und durch unser eigenes 2-Zimmer Apartment fast schon Zuhause.

Architektonisch gibt es eine Menge zu entdecken. Den schönsten Blick hat man von der Basilique du Sacré Cœur oder vom Tour Montparnasse, das eindrucksvollste Bauwerk war der Grande Arche de La Defense, das Tollste war die Cathédrale Notre Dame. Die schönsten Gebäude entdeckt man aber in winzigen Gassen, nicht im Reiseführer =)

Zum Shoppen von Designer-Labels empfehle ich neben dem Entdecken kleiner Boutiquen wärmstens „Le bon Marché“ und „Printemps“ – bloß nicht in die Galeries Lafayette gehen, egal zu welcher Uhrzeit und welchem Wochentag, es ist immer hoffnungslos überfüllt und macht so einfach keinen Spaß.

Nur eine Sache geht einfach gar nicht in dieser Stadt: Das Verhalten der Bewohner, sobald man nicht Französisch spricht. Das Wichtigste konnte ich auf Französisch sagen und auch viel verstehen, aber ab und zu haperte es dann eben an meinem Vokabular und ich musste englisch sprechen. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich dann sehr herablassend behandelt und teilweise gar nicht mehr bedient, denn man drehte sich schlichtweg um und ging. Französisch ist eine wirklich wundervolle Sprache, aber die Engstirnigkeit der Kolonialmächte ist meiner Ansicht nach nicht mehr IN.

Also ihr Lieben: Ab nach Paris zum Staunen, Genießen und einfach Sein! Aber denkt daran:  Lernt vorher Französisch, um euch ein wenig verständigen zu können.

H&M Conscious Exclusive 2014

Conscious Exclusive

Heute war ich im größten H&M-Store Deutschlands auf dem Kurfürstendamm in Berlin, um die neue Conscious Exclusive Kollektion 2014 zu entdecken. Die neuen Teile im Boho-Style erinnern an spanische Designs und sind perfekt für lange Party-Nächte.

Ehrlich gesagt habe ich mit größerem Andrang gerechnet, aber es waren relativ wenige Leute am Laden, kurz bevor dieser seine Türen öffnete. Ich habe einige Teile anprobiert, darunter das weiße Spitzenkleid und das lange schwarze Kleid aus Jacquardstoff. Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass die Styles nichts für mich waren. Die Größen waren außerdem auch anders als erwartet – sonst trage ich Größe 34, heute hatte ich Schwierigkeiten bei einer 38.

Innerhalb weniger Minuten waren natürlich alle tolle Teilen komplett ausverkauft, auch online ging das wie im letzten Jahr auch recht schnell. Mein Fazit: Eine wirklich tolle Kollektion! Bei der nächsten Kollektion ordere ich aber lieber entspannt online.

Prioritäten

London Fritz Hansen

Bei meinem heutigen Artikel soll es um Prioritäten gehen – im Leben, im Beruf; egal, in welchem Bereich. Wie ich bereits schrieb, zog ich vor Kurzem kurzfristig nach London. Interessante Stadt, klasse Unternehmen. Dennoch: Es war meine letzte Woche hier, ich bearbeite das Projekt von Berlin aus weiter (danke an Popsugar für diese Möglichkeit!). Es ist eine bestimmte Erkenntnis, die mich zu diesem Ergebnis geführt hat.

Während der Umstellung auf ein sehr einfaches Zimmer, super nette Leute und ein neues Projekt ist mir einfach klar geworden, was wirklich wichtig ist. Es ist mir wichtig, frei zu sein. Frei im Privaten genauso wie im Beruflichen – das ist wahrscheinlich das höchste Gut für mich. Zu der Zeit in London fühlte ich mich nicht so. Ich saß täglich wie ein Hamster in seinem Rad in einem Büro und war mir einfach nicht mehr sicher, weshalb und wofür ich das machte. Außerdem habe ich meinen Mann unheimlich vermisst.

Die Erkenntnis ist eine, die viele andere vor mir schon hatten: Du weißt erst zu schätzen, was du hast, wenn es nicht mehr da ist. Ich vermisse alle Menschen zuhause und auch mein eigenes Unternehmen sehr. Ich möchte nach wie vor Projekte im Ausland bearbeiten und bin auch glücklich, wenn ich das direkt von dort aus machen kann. Aber einen gewissen Standard und intellektuellen Anspruch sollte die Tätigkeit schon haben.

Ich bedanke mich für die Unternehmens-Anfrage, die mich nach London geführt hat und bin äußerst dankbar für diese Erfahrung – nicht zuletzt durch die Erkenntnis, die sie mir gebracht hat.

In Deutschland noch gar nicht erhältlich & doch schon bei mir: Dolce von Dolce & Gabbana

Dolce-Gabbana_Dolce

Das tolle neue Parfum „Dolce“ von Dolce & Gabbana ist noch nicht in Deutschland erhältlich, zumindest nicht bis Ende März. Dolce & Gabbana hat eine tolle Werbekampagne mit Spot auf die Beine gestellt, anschauen könnt ihr euch das hier.

Ich habe mir diesen frischen Duft im verspielten Flakon in London bei Harrods geholt – und liebe ihn! Duftet wirklich toll…probiert ihn doch Ende März mal aus, wenn er auch bei uns in Deutschland erscheint.

Tom Ford – Nagellack

Tom Ford Nailpolish

In London kaufte ich mir drei Nagellacke von Tom Ford, die hier in Deutschland nicht ganz einfach zu bekommen sind. Da zum Stylen der Models auf der Londoner Fashion Week unter anderem der Farbton „Sugar Dune“ (Nr. 1) benutzt wurde, dachte ich mir, dass ich dabei ja nichts falsch machen könnte.

Nun ja, ich persönlich kann diese Lacke nicht empfehlen. Schon das Auftragen ist aufgrund des nicht sonderlich hochwertigen Pinsels schwierig, man muss öfter überpinseln. Außerdem platzen Teile des Lacks recht schnell ab. Meine Empfehlung daher: Lieber auf die Nagellacke von Chanel oder Dior zurückgreifen, davon hat man länger etwas!

Dennoch muss ich sagen: Die Farben des Tom Ford Nagellacks LIEBE ich einfach!

Ein Tag in London

London

Derzeit arbeite ich in-house an einem Projekt in London. Top Unternehmen & Kollegen, aber eins scheint gar nicht zu gehen…London!

Am Morgen meines zweiten Tages sah ich aus dem Zimmer im Stadtteil Ealing, in dem ich derzeit wohnen darf, und beobachtete, wie ein Mann schnell wie der Wind in ein Auto einbrach und davon fuhr. Ich bin noch immer völlig schockiert!

Außerdem sah ich mir ein Zimmer nahe der Station Elephant & Castle an. Klingt toll, nicht wahr? Ist es aber nicht. Gleich mal Pfefferspray zücken & schnell weg.

Ich bin jeden Tag von Neuem fassungslos, für welch heruntergekommene Zimmer man hier bereit ist, ein Vermögen zu zahlen. Es ist unüblich, allein zu wohnen, hier wohnt man in WGs. Für so ein 10m2 Zimmer darf man monatlich dann in einer der unteren Preisklassen ca. £600 hinlegen – und das bei heruntergekommenen, alten Häusern, in denen der Boden kaputt ist, der Putz von der Decke bröckelt und die Bäder gewöhnungsbedürftig sind.

Ich möchte nochmals sagen: Unternehmen, Kollegen & das Projekt hier sind super. Ich frage mich nur ernsthaft, wer es hier in London mit all den Dingen drumherum lange aushält. Es ist wahrscheinlich so, wie eine Kollegin sagt: „Living in London is not nice – it’s a challenge!“ – oder doch eher, wie es meine Mitbewohner sehen: „London is a city to work, not live in“.

Fashion Week Berlin 2014: Salonshow im Greenshowroom

Gemeinsam mit Gerald Uhlig-Romero, Gründer des Café Einstein Unter den Linden in Berlin, konnte ich am Mittwoch bei der Fashion Show im Green Showroom im Kronprinzenpalais sein. Das Hauptthema Recycling der diesjährigen Fashion Week schreckte mich zwar zunächst ab, aber ich war vollauf begeistert. Labels wie Somyso, Edelziege, Johanna Riplinger, Silke Handley, Ben Weide und viele mehr zeigten ihre nachhaltigen Kreationen. Auch Esmod Berlin, die Kunsthochschule für Mode, zeigte wundervolle Entwürfe ihrer Absolventen.

Vollkommen hingerissen war ich von Somyso, ein riesen Kompliment an Soma Jud für all die tollen Stücke! Nachdem ich nun auch die Designs von Johanna Riplinger auf dem Laufsteg bestaunen durfte, muss ich unbedingt einige ihrer Teile haben – der absolute Wahnsinn!

Alles in allem bin ich noch immer ganz fasziniert von allen diesen Entwürfe. Die Live-Musik von Phia und Josh hätte nicht besser gewählt werden können. Kurzum: eine exquisite Fashion-Show!