Sechster Stop der Weltreise: Hawaii

Hawaii Ohau

Hawaii Byodo-In Temple

Aloha! Genauso, wie man es sich vorstellt: wunderschön! Wir hatten unser Hotel in Honolulu am Waikiki Beach – das würde ich nicht wiederholen. Es ist natürlich alles sehr touristisch, man merkt beim Umherfahren schnell, dass es dutzende ruhigere, schöne, idyllischere Orte auf Hawaii gibt. Gleich am ersten Tag haben wir uns einen Mietwagen genommen und die Insel Oahu selbst erkundet. Wie wunderschön! Am Liebsten wäre ich gleich überall für mehrere Wochen geblieben.

Da wir keine Lust hatten, mit allen Touristengruppen auf den Diamond Head zu steigen, fuhren wir ein wenig weiter zum Koko Head. Der Aufstieg sah von unten harmlos aus, also los – weit gefehlt, der Aufstieg war extrem anstrengend und schweißtreibend! Aber es lohnt sich auch hier mal wieder, das alles auf sich zu nehmen, denn der Ausblick war die Mühen vollkommen wert. Ich kann dies nur als Alternative zum Diamond Head empfehlen, wenn man fit ist.

Beim Weiterfahren entdeckten wir einen tollen Ort nach dem anderen: Der Nu‘uanu Pali Lookout ist atemberaubend (bei schönem Wetter!), der Kailua Beach oder der japanische Byodo-In Temple, alles war wirklich wie aus dem Bilderbuch. Der Sunset Beach, ein bekannter Surferstrand, ist am Abend unglaublich schön. Bei der Fahrt zurück nach Honolulu waren wir ein wenig traurig, das Auto abgeben zu müssen und nicht noch weiter die Umgebung zu erkunden.

Am Tag danach flogen wir sehr zeitig am Morgen nach Big Island, mieteten uns wieder ein Auto und waren gespannt. Leider muss ich sagen, dass ich mir rückblickend dann doch lieber Maui angesehen hätte. Big Island ist schön, keine Frage. Allerdings muss man hier mit sehr lavareicher/vulkanischer Landschaft rechnen. Man kann also durchaus 2 Stunden durch Ödland fahren ohne auch nur einen Grashalm in Sicht. Die Akaka Falls waren unheimlich schön, vor allem die botanische Vielfalt begeistert mich noch immer. Nach Waimea wurde es allerdings recht eintönig. Lohnenswert ist noch der Besuch der alten hawaiianischen Tempel und Statuen von Pu‘ukohola Heiau, dort kann man auch schwarzen Lavasandstrand bewundern. Den Vulkan-Besuch des Kilauea Kraters kann ich nicht empfehlen. Nachdem wir Eintritt gezahlt hatten, erhielten wir eine Karte, auf der stand, dass das Gebiet um den Krater geschlossen sei. Klar, so ist die Natur, die Richtung einer Schwefelwolke kann man sich nicht aussuchen, aber so ein dezenter Hinweis am Eingang wäre nett gewesen. Der Krater war dennoch auch von Weitem beeindruckend. Mein Tipp für den Besuch des Vulkans: Jacke, lange Hose, feste Schuhe zum Wandern, es ist wirklich kalt dort!

Die letzten beiden Tage sind kurz zusammengefasst: An einem Tag haben wir den Strand genossen, viel Fisch gegessen und relaxed, am anderen Tag hat es sehr heftig geregnet (wobei es die anderen Inseln wohl schlimmer mit Stromausfällen etc. erwischt hatte), so dass wir viel spazieren waren (auch Regen ist dort angenehm) und ein paar Läden besucht haben. Nun heißt es ‚auf bald‘, denn es geht weiter nach Australien!!!

Veröffentlicht von Juliane Schmidt

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