Fünfter Stop der Weltreise: San Francisco

San Francisco - Golden Gate Bridge

Nach unserer Ankunft brachen wir am nächsten Morgen auf, fuhren über die Golden Gate Bridge (was ich persönlich nicht als so spektakulär empfand), sahen uns den Alamo Square mit den sich dort befindenden „painted ladies“ an und fuhren die bekannte Serpentinenstraße in der Lombard Street hinab. Außerdem waren wir am „Fisherman‘s Wharf“, haben uns den Coit Tower angesehen und die Cable Cars bestaunt.

Die Spaziergänge durch San Francisco machen sehr viel Spaß (ein Auto würde ich dort aus meiner Erfahrung niemandem empfehlen), man entdeckt unglaublich schöne, vollkommen ruhige Plätze. Allerdings muss man fit sein, um immer wieder rauf und runter gehen zu können – von wo aus man an jeder Ecke einen völlig neuen Ausblick genießen kann.

Die Bewohner San Franciscos sind nett und aufgeschlossen. Was mich persönlich etwas eingeschüchtert hat, da ich es vorher nicht wusste, waren all die Obdachlosen. Die Wirtschaftskrise hat die Stadt wohl sehr stark erwischt, die Menschen auf der Straße sind recht aufdringlich. Allerdings lautet die Empfehlung der Stadt, kein Geld zu geben, sondern etwas zu Essen. Um Unterkünfte und medizinische Versorgung kümmert sich die Stadt und versucht, das Problem in den Griff zu bekommen.

Der Buchladen „City Lights Bookstore & Publishers“ war für mich als Germanistin ein Muss – welch tolle Atmosphäre! Endlich einmal andere Bücher als in jedem Laden und überall saßen die Literaten selbst. Toll!

Veröffentlicht von Juliane Schmidt

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