Rom – ein Ausflug in die ewige Stadt

Hach, Rom…meine Liebe! Diese Stadt ist einfach wundervoll und begeistert mich immer wieder.

Mit Kind ist ein solcher Städtetrip auf jeden Fall etwas ganz anderes als zuvor. Glücklicherweise haben wir vor einigen Jahren bereits alle „wichtigen“ Sehenswürdigkeiten besucht, so dass wir entspannt die Stadt erschlendern konnten. So entdeckt man auch die besten Plätze, die in keinem Reiseführer zu finden sind.

Wir sind bei unseren Spaziergängen natürlich dennoch an vielen bekannten Plätzen vorbei gekommen. Unter anderem am Circo Massimo, dem Colosseum, dem Forum Romanum, der Basilica Santa Maria Maggiore, dem Trevi Brunnen, dem Park derVilla Borghese, der Villa Medici, dem Vatikan, der Spanischen Treppe, dem Campo de’ Fiori, dem Pantheon usw. Außerdem haben wir den Bioparco, Roms Zoo, besucht. Kann man machen, muss aber nicht sein.

In der Via del Governo Vecchio und der Via del Pellegrino habe ich natürlich bis zum Umfallen eingekauft =) Aber man kann dort auch gar nicht anders… Gegessen haben wir unheimlich viel, aber das ist wohl bei jedem Italienbesuch normal! Es gibt viele tolle Restaurants, besonders abseits des Touristentrubels. Kinderfreundliche sind hier übrigens wirklich alle.

Wir haben in einem 3-Zimmer Apartment am Botanischen Garten gewohnt, im Sweet Inn in der Via Corsini. Ein Wohnzimmer, 2 Schlafzimmer, 2 Bäder, eine Küche und das Highlight: ein privater Garten. Man denkt nun, dass es in Trastevere ja laut sein muss, schließlich ist das ein angesagter Stadtteil mit unzähligen Restaurants und Bars. Ja, es ist laut – aber nicht in diesem Apartment. Es war so still, dass wir Berliner uns über Vogelzwitschern und das Rascheln des Windes in den Palmen freuen konnten. Rom und dieses Apartment – immer wieder!

PS: Danke an meinen Freund & Geschäftspartner Stefan Metze, der mir geholfen hat, die Bilder Vintage anmuten zu lassen!

Kinder in Berlin – überall willkommen?

Als Mutter eines wenige Monate alten Kindes komme ich zwangsläufig immer mal wieder mit Menschen in Berührung, die Kinder mögen und um sich haben möchten – oder eben nicht. Insbesondere im Dienstleistungssektor stehen einem da doch oft die Haare zu Berge.

Eine kleine Geschichte aus meinem Alltag muss ich daher heute einmal zum Besten geben. 2 andere Mamas und ich gehen einmal wöchentlich zu einer (wirklich sehr anstrengenden) Sportgruppe. Vorher treffen wir uns, holen immer im gleichen Café einen coffee to go und spazieren eine Runde.

So geschah es auch diese Woche. Nur mit einem Unterschied: Statt der Trage hatte eine meiner Freundinnen den Kinderwagen dabei. Nachdem wir also in einem sehr schlecht besuchten und daher wirklich gähnend leeren Café (sogar der Barista machte eine Pause!) unseren Kaffee bestellt und bezahlt hatten, sagte uns die Kassiererin, wir mögen bitte draußen warten. Verblüfft sahen wir sie an. Weshalb sollten wir das tun?

Die Antwort war: „Ihr müsst mit dem Kinderwagen draußen warten, das geht hier drin nicht“. Wer mich kennt, weiß, was passierte. Ich ging nämlich nicht nach draußen. Soweit kommt es noch! Wohlgemerkt, es war sehr kalt draußen, kaum jemand im Café und wir hatten bereits bezahlt – erst danach kam der Hinweis. Nachdem ich der Bedienung hinter der Theke also mehrfach sagte, dass wir nicht draußen warten, kam der Chef um die Ecke.

Auch er sagte uns, wir müssten draußen auf unseren Kaffee warten. Ich entgegnete: Nein, machen wir nicht. Er schaute mich verwundert an – offenbar folgen sonst alle kritiklos seinen Anweisungen. Ich wies ihn drauf hin, dass wir jede Woche kommen und ich auch sonst meine Kaffeebohnen bei ihnen kaufe, da lenkte er plötzlich ein, dass wir doch nicht hinaus gehen müssten. Ach was!

Wir zogen mit unserem Kaffee von Dannen und waren völlig geschockt. Es ging hier nicht darum, in der Öffentlichkeit zu stillen und die Brüste auf den Tisch zu packen, sondern um das zweiminütige Verweilen mit einem Kinderwagen beim Warten auf den coffee to go! Ich rate also gleich einmal jedem, nicht in „Die Röststätte“ in der Ackerstraße zu gehen.

Uns fiel eine andere Rösterei ein, die wir uns gleich für die nächste Woche anschauen wollten und liefen guter Dinge dorthin. Was uns aber dort an der Tür erwartete, schlug jedem Fass den Boden aus. Es gab ein „Kinderwagen verboten“-Schild. Gleich über dem Hinweis, dass Hunde aus Hygienegründen draußen warten müssten. Oha, so wird man also vom Betreiber bei „The Barn“ in der Auguststraße angesehen, danke! Unsere Kinder und dazugehörigen Kinderwagen bringen offenbar Keime in seinen Laden – die er nicht bei seiner Kippenpause uns anschließenden Kaffeezubereitung ohne Hände zu waschen mitbringt, ganz zu schweigen von seinen langen, ungewaschenen Hipsterhaaren, die im Kaffee landen können… Es geht hier nicht darum, ob das Café klein ist oder nicht, es geht hier um die Tatsache des Hinweisschildes.

Leute, ihr seid Café-Inhaber, ihr seid nicht mit der Forschung eines Krebsheilmittels beschäftigt. Also kommt bitte runter! Kinderwagen gehören dazu, auch ihr habt mutmaßlich einmal in einem gelegen und gesessen. Eure Mamas würden sich für euch schämen. Und noch etwas. Einer Anzeige wegen Diskriminierung werdet ihr wohl über kurz oder lang nicht aus dem Weg gehen können, denn erinnert euch, vor nur wenigen Jahrzehnten hingen schon einmal Schilder an sämtlichen Läden, dass bestimmte Menschen draußen bleiben müssen…

Ich bin zurück!

Viel zu lange habe ich hier nichts geschrieben. Das wirft die Frage nach dem Warum auf… Es ist ganz einfach: Ich habe es einfach schleifen lassen, hier zu schreiben. Dabei hätte es so einiges gegeben, das ich gern veröffentlicht hätte! Offenbar ist man dann doch zu festgefahren, traut sich nicht, einfach darauf los zu schreiben. Man denkt schlichtweg zu viel nach.

Nicht so heute. Heute möchte ich einfach kurz sagen: Ich bin noch da! Im Jahr 2016 hat sich für mich vieles verändert. Nicht nur, dass ich viel für die Agentur Creatives Berlin, die Stefan und ich ins Leben gerufen haben, gearbeitet habe. Ich bin im Mai auch Mutter eines Sohnes geworden. Sein Name ist Arvin – er hat einfach alles verändert! Vor allem mich selbst, aber auch die Art zu denken und sicher auch alle Menschen in meinem Umfeld. Die Prioritäten verschieben sich unwiderruflich. Es wird also nicht allzu sehr verwundern, wenn in dem einen oder anderen Blogbeitrag auch die Mutter-Perspektive oder Erfahrungen aus dieser Rubrik Einzug halten werden.

Nun, fast 8 Monate nach seiner Geburt, bin ich bereit, wieder in die Arbeit einzutauchen. An Aufträgen arbeite ich erst ab Juni wieder, bis dahin möchte ich aber u. a. meinen Blog etwas füttern. Worüber genau ich schreiben werde, weiß ich noch nicht. Nur eines ist sicher: Ich werde wieder schreiben.

Also, liebe Leute: Ich bin zurück! Ich freue mich über Kommentare und Themen-Anregungen!

Kurzer Ausflug nach New York City

New York ist doch immer wieder eine Reise wert! Wir entschlossen uns kurzfristig, für eine Woche nach New York zu fliegen und beschlossen, dafür das Konzert von Stevie Wonder im Madison Square Garden zu nutzen. Es war klar, sehen wollten wir ihn immer schon – und das war unsere Chance!

Neben einem Besuch auf dem Top of the Rock des Rockefeller Centers, bei dem wir in Erinnerungen an unsere Hochzeit dort schwelgten, waren wir auch auf dem One World Observatory des neuen One World Trade Centers. Beide Aussichten sind atemberaubend, aber auf dem One World Observatory wird man durch die tollen Shows im Aufzug und einer weiteren, sobald man angekommen ist, einfach unheimlich emotional. Tolles Erlebnis!

Dieses Mal haben wir es auch geschafft, das Guggenheim Museum zu besuchen, in dem uns Christine Baranski über den Weg lief. Anschließend hatten wir auch endlich einmal die Zeit, durch den Central Park zu spazieren, wenn auch bei recht kalten Temperaturen und frischem Wind.

An unserem letzten Abend waren wir dann beim Stevie Wonder Konzert im Madison Square Garden. Er war schließlich der Grund, warum wir nach New York geflogen sind! Das Konzert war unglaublich, über 4 Stunden hat der Ausnahmekünstler alle Anwesenden beeindruckt und gut unterhalten. Es hat sich mehr als gelohnt, allein wegen dieses Konzerts, mal wieder nach New York zu kommen!

Stopp in San Francisco

San Francisco, die Zweite. Wir haben der Stadt noch eine Chance geben wollen, nachdem wir vor 2 Jahren alles andere als angetan waren. Leider müssen wir sagen, eine dritte Chance wird es wohl eher nicht geben…

Ja, wir sind in der Stadt der Hippies, ja, alles Freigeister, ja, ja, ja. Aber wie schlecht es der Stadt eigentlich geht, sieht man erst zu später Stunde. Als Tourist mitten im Rummel bekommt man es kaum mit. Aber wir gehen eben auch gern abseits der Touri-Meute und sind noch immer schockiert. So viel Armut, so viele Obdachlose, die Stadt ist voller Müll und Dreck. Das schöne Silicon Valley spuckt eben auch die aus, die nicht mitkommen – und die sieht man hier.

San Francisco ist eine wirklich wunderschöne Stadt, aber so rundum wohlgefühlt haben wir uns auch dieses Mal nicht. Auch das Wetter war nicht allzu berauschend – wie auch Mark Twain einst sagte: „Der kälteste Winter, den ich jemals erlebt habe, war der Sommer in San Francisco“.

Im Paradies: Maui

Nach Coachella sind wir ins absolute Paradies geflogen: nach Maui.

Wir sind gewandert, auf eng den Berg umschlingenden Straßen um die Insel gefahren, haben leckeres hawaiianisches Essen genossen und Sonnenuntergänge bestaunt. Kurzum, es war einfach perfekt. Am liebsten wären wir für immer geblieben… Wir waren vor 2 Jahren schon auf Oahu und Big Island und haben uns dabei in Hawaii verliebt, aber Maui ist eine ganz neue Erfahrung gewesen, einfach unbeschreiblich schön. Unsere tolle Unterkunft möchten wir euch auch noch empfehlen, nämlich kein Hotel, sondern ein eigenes kleines Häuschen mitten in einer grünen Oase: Die Ginger Suite im „The Ilikahi“ in Lahaina.

Es fiel uns unheimlich schwer, die Insel wieder zu verlassen – was ihr anhand der Fotos sicher nachvollziehen könnt =)

Coachella 2015

In diesem Jahr haben wir uns einen lang gehegten Traum erfüllt und sind zum Coachella Festival im Coachella Valley gefahren. Endlich, sag ich euch!

Es war toll, besonders die Stimmung der Leute und der Musik-Acts mitzuerleben. Sicherlich, der Kommerz steht an erster Stelle, aber wenn man doch schon ein paar Jahre älter ist und sich von alle dem nicht allzu sehr ablenken lässt, erlebt man hier ein einmaliges Festival. Tolle Musiker wie Tycho, Florence And The Machine, St. Lucia und viele mehr haben uns vollkommen von den Socken gehauen. Und das ganze Drumherum ist einfach fabelhaft, ich bin mir sicher, dass das so in Deutschland nicht möglich wäre und niemand so unkonventionell und dennoch straff durchorganisiert auf die Beine stellen könnte.

Dies wird für uns eine einmalige Erfahrung gewesen sein, aber wir legen es euch ans Herz, auch einmal mittendrin zu sein.

Coachella 2015 Tycho – Awake & Coastal Brake from Clean Eats on Vimeo.

Ein paar Tage in Los Angeles

Ein paar Tage Los Angeles im April sind immer eine gute Idee =)

Aus genau diesem Grund musste ich mal wieder hin. Ein bisschen Sightseeing, ein wenig in der Marketing-Branche umschauen und entspannen. Dieses Mal haben wir in Pasadena gewohnt, sehr entspannt und schön dort. Allgemein ist LA immer eine tolle Sache, um positive Energie und neue Kraft zu sammeln. Einige Ausflüge zu Food Trucks und zum Farmers Market durften natürlich im Rahmen meines Crowdfundings für Clean Eats auch nicht fehlen. Zu einem Spiel der Lakers haben wir es dieses Mal geschafft. Welch einmaliges Erlebnis und welch tolle Stimmung!

Da ich die diesjährigen Reiseerlebnisse kurz und knapp halten möchte, bin ich hier schon am Ende des Artikels angelangt. Dafür habe ich euch ein paar Bilder hochgeladen, viele Späße beim Anschauen!

In eigener Sache: Crowdfunding bei Startnext

Clean Eats Strawberries

Ihr Lieben, heute mache ich mal Werbung in eigener Sache. Ich starte ein neues Projekt namens „Clean Eats“. Dahinter steckt ein Food Truck, bei dem ihr in den Mittagspausen gesundes Essen in Berlin Mitte bekommt.

Während der Pausen im Büro schlägt man sich doch gern mal den Bauch mit ungesundem Essen voll und ist danach völlig geplättet, müde und ohne Motivation. Dem möchte ich entgegenwirken! Es geht bei meinem Konzept nicht um ausschließlich veganes oder vegetarisches Essen, sondern um eine ausgewogene Ernährung, die euch nicht belastet und gut tut.

Um mein Vorhaben ab Sommer 2015 in die Tat umsetzen zu können, benötige ich eure Hilfe. Bei der Crowdfunding-Plattform Startnext könnt ihr mir helfen, mit dem Clean Eats Food Truck loszulegen. Als Dankeschön gibt es so einiges, kleine Rezepthefte zum Beispiel. Bevor es in die Finanzierungsphase geht, benötige ich erst einmal 100 Fans. Es wäre super, wenn ihr mich unterstützen könntet, ich freue mich auf euch!

Falls ihr euch näher informieren wollt, findet ihr die Clean Eats Webseite hier.

Frohes neues Jahr!

NewYear2015

Ein frohes neues Jahr 2015 euch allen!

Das Jahr 2014 ist für mich leider mit dem Verlust zweier der liebsten und wundervollsten Menschen in meiner Familie zu Ende gegangen. Ich kann all das noch immer nicht ganz fassen und danke allen für die Anteilnahme und lieben Worte.

In Hinsicht auf die Arbeit bin ich unheimlich gespannt, was das neue Jahr bringen wird. Ich hoffe auf interessante Projekte und tolle neue Kunden. Ich wäre aber doch sehr froh, wenn sich einige Steine, die sich auf dem Weg zu Projektabschlüssen befinden, doch in diesem Jahr weniger häufen würden. Da wären zum Beispiel pünktliche Datenanlieferungen und eine bessere Zahlungsmoral zu nennen. Ich hoffe, das lässt sich umsetzen!

In diesem Sinne, lasst uns in ein freudiges neues Jahr starten!